Leider wird für diese Technik oft das Wort "Trimmen" verwendet. Allerdings hat das Scheren mit dem eigentlichen Trimmen nichts zu tun.

Um einen gleichmäßigen kurzen Haarschnitt zu erreichen, wird mit der Schermaschine gearbeitet.

Diese funktioniert aber nur bis zu einer maximalen Länge von 2 cm optimal. Darüber muss man mit der Schere arbeiten.

In einigen Salons ist dies die gängigste Methode, um einen Hund zu scheren.

Allerdings sollte man sich vorher informieren! Denn wird ein Hund, der normalerweise zum Trimmen ist, mit der Maschine bearbeitet, verändert sich das Fell und die Farbe des Fells enorm. Um so ein Fell wieder so zu richten, damit es getrimmt werden kann, vergehen Monate!

Hunde mit feinem langem Haar werden mit der Schere geschnitten, wenn der längste Scheraufsatz für die Maschine zu kurz ist.

Typische Vertreter sind der Pudel, Yorky und Bischon Frise

Leider wird oft für die "Schur" das Wort "Trimmen" verwendet. Was allerdings falsch ist.

Das Trimmen auch Stripping genannt ist eine Technik, wo das „Reife“ Haar mit den Fingern, Fingerlingen oder speziellen Trimmessern heraus gezupft wird. Dies tut dem Hund überhaupt nicht weh und die Struktur des Fells bleibt erhalten.

Würde man diese Arbeit mit der Schermaschine machen, würde sich die Fellstruktur verändern.

Typische Vertreter dieser Technik sind der Westhighland Terrier, Jack Russel Terrier, Cairn Terrier aber auch der Cocker Spaniel.


Das Krallenschneiden sollte vorsichtig erfolgen, um das Leben nicht zu verletzen. Verurteilen Sie allerdings den Groomer nicht, wenn es doch einmal etwas Bluten sollte. Gerade bei einer dunklen Kralle ist es sehr schwer, das Leben nicht zu verletzten. Das passiert auch dem besten Tierarzt. Dafür hat der Hundefriseur einen speziellen Blutstiller und es tut dem Hund nicht weh.